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AMINOSÄUREN
sind kleine, organische Säuren,
die im Körper das Rohmaterial für körpereigene Eiweißstoffe
sind.



Aminosäure Beschreibung:
Aminosäure
Im Körper findet man 50.000 bis 100.000 verschiedene Proteine. Sie
alle werden aus den Verbindungen von rund 20 verschiedenen Arten von Aminosäuren
gebildet. Im Lauf der Protein-Synthese werden Aminosäuren wie Perlen
auf einer Schnur miteinander verbunden, um lange Ketten, Polypeptide, zu
bilden. Jeder Eiweißstoff besitzt so eine einzigartige Sequenz von
Aminosäuren. Aminosäuren werden außerdem in essentielle,
semi-essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren eingeteilt.
Essentielle Aminosäuren: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin,
Threonin, Tryptophan, Valin
Sie sind für den Aufbau von körpereigenem Eiweiß unbedingt
erforderlich. Da sie vom Körper nicht selbst synthetisiert werden können,
müssen sie aus der Nahrung aufgenommen werden.
Semi-essentielle Aminosäuren: Arginin, Histidin, Tyrosin, Cystin/Cystein
Sie können unter bestimmten Bedingungen essentielle Aminosäuren
ersetzen und können bei einigen Entwicklungsphasen oder Krankheiten
essentiell sein.
Nicht-essentielle Aminosäuren: Alanin, Asparaginsäure, Aspartat,
Glutaminsäure, Glyzin, Serin, Prolin
Sie müssen nicht aus der Nahrung aufgenommen werden, da sie im Körper
aus anderen Aminosäuren, Ketonsäuren und anderen Verbindungen
gebildet werden können. Seltener als die semi-essentiellen Aminosäuren
können auch einige der nicht-essentiellen Aminosäuren unter bestimmten
Bedingungen essentiell werden.



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